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Dr. med. Askin Dogan
Chefarzt
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Dr. med. Nurhayat Yurtcu
Leitende Oberärztin & Leitung Brust- und Krebszentrum
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Unsere Fachklinik für Gynäkologie behandelt gutartige und bösartige Erkrankungen von Gebärmutter und Eierstöcken sowie Senkungen und degenerative Beckenbodenerkrankungen.
Wir behandeln Sie nach modernsten Gesichtspunkten mit operativen Techniken wie Endoskopie und Netzimplantationen. Organerhaltende Eingriffe der Gebärmutterchirurgie zählen hierzu genauso wie minimal-invasive Gebärmutterentfernungen. Wo immer es geht, setzen wir vaginale Operationstechniken ein, so dass keine sichtbaren Narben zurückbleiben.
Das Spektrum endoskopischer Verfahren hat sich in den letzten Jahren erheblich erweitert, so dass Baucheröffnungen nur noch in Ausnahmefällen erforderlich sind.
Dafür wurden von der Klinik erhebliche Investitionen in modernste videooptische Systeme einschließlich 3D-Technik getätigt. Somit können Frauen auch nach großen Eingriffen meist nach wenigen Tagen entlassen werden. Und dies nicht, um „Kosten zu sparen“, was die Kassen uns zunehmend abfordern, sondern weil es ihnen viel besser geht als vor wenigen Jahren.
Ein wesentliches Arbeitsfeld ist die stadiengerechte Behandlung bösartiger Erkrankungen. Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit Viszeralchirurg:innen und Urolog:innen nach heutiger medizinischer Auffassung unabdingbar; eine Voraussetzung, die wir hier am AKH nicht nur erfüllen, sondern täglich leben
Seit dem Frühjahr 2025 nutzen wir in unserer Klinik das Da Vinci-Robotiksystem der vierten Generation. Dieses Hightech-System ermöglicht es uns, komplexe Eingriffe noch präziser und schonender durchzuführen. Die roboterassistierte Chirurgie ist eine Weiterentwicklung der traditionellen Laparoskopie (Schlüssellochtechnik). Über kleine Hautschnitte wird eine Kamera mit Lichtquelle und miniaturisierte Instrumente in die Bauchhöhle eingebracht. Das hochmoderne Da Vinci-Operationssystem ermöglicht sehr präzise und wenig belastende Operationen für die Patientinnen. Das erhöht die Sicherheit, bringt eine schnellere Erholung und weniger Komplikationen.
Das Da Vinci-Operationssystem besteht aus zwei Komponenten: dem Operationsroboter mit den Armen, der am Operationstisch steht, und der Steuerungskonsole, dem Arbeitsplatz des Operateurs/der Operateurin.
Der Arzt sitzt im Operationssaal wenige Meter von der Patientin entfernt an einer speziellen Steuerungskonsole, von der aus er über das Videosystem eine dreidimensionale, bis zu zehnfach vergrößerter Sicht auf das Operationsfeld hat. Dadurch kann er auch kleinste Gewebestrukturen erkennen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Der Operateur bedient den Roboter mit einer Art Joystick und Fußpedalen, das heißt der Da Vinci führt keine eigenständigen Bewegungen durch, sondern agiert als verlängerter Arm des Operateurs und setzt seine Bewegungen präzise und millimetergenau um. Der Arzt hat zu jeder Zeit die vollständige Kontrolle: Wenn er die Finger aus den Bedienschlaufen nimmt, bewegt sich der Roboter nicht mehr.
Die patientenseitige Operationseinheit besteht aus vier hochmodernen Roboterarmen. In ihr befinden sich die Kamera und vier Greifarme mit Instrumenten. Diese sind besonders klein und um ein Vielfaches beweglicher als die menschliche Hand. Die Durchführung des Eingriffs wird dadurch gerade auf engstem Raum und in feinen Gewebestrukturen besonders präzise.
Die Patientinnen verlieren wenig Blut und die Nerven werden bei roboterassistierten Operationen geschont, was die Genesung beschleunigt.